Gericht zwingt Kassenchefs zu Gehaltsveröffentlichung / Was ist mit den Politikern

Die Krankenkassenmanager hatten geklagt, dass es nicht Rechtes ist, dass Ihre Gehälter im Amtsblatt veröffentlicht werden. Jetzt hat ein Gericht ein Urteil gefällt.

Aus Spiegel Online vom 17. Mai 2005:

Das Gericht sah dies anders. Da die Vorstandsgehälter aus Beitragsgeldern finanziert würden, hätten die Versicherten ein erhöhtes Informationsinteresse. Außerdem leiste die Offenlegung “einen Beitrag zur Kostendämpfung”, heißt es weiter in dem Urteil, das bereits am 20. April verkündet, jetzt aber erst bekannt wurde.

Ich finde das erstmal sehr Interessant. Aber jetzt kommts. Wir bezahlen unsere Politiker (ok, über die Höhe kann man streiten) gut mit unseren Steuermitteln. Muss dass dann nicht aus, incl. der Nebentätigkeiten veröffentlicht werden? Die Diäten kennt man, nicht aber die Nebentätigkeiten. Die kennt nur der Bundestagspräsident, wenn überhaupt.

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