Krankenkassen
Selbst die Chilenen haben es schon kapiert, dass es so nicht weitergehen kann.

(aufgenommen von Markus in Chile, Zentralfriedhof in Punta Arenas)
Wann kapieren es Ulla Schmidt und Ihre Kollegen den auch endlich.
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on Tuesday, February 6th, 2007 at 11:22 am and is filed under Uncategorized.
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Nicht nur bei uns, sondern auch bei den Ösis…
Eine Schweinerei im medizinischen Bereich, die nicht mehr zu topen ist!
Wien (OTS) - Hinsichtlich diverser Einsparungsmöglichkeiten und
dem Bestreben diese restriktiv um zu setzten, gibt es scheinbar
diverse Ausschüsse und Kommissionen, die sich zum Großteil aus
Steuergeldern finanziert, Gedanken darüber machen, wie man auf Grund
von Streichungen diverser Produkte, welche auf Rezept verordnet
werden, Gelder einsparen kann.
Der Obmann der Blinden- und Sehbehindertenorganisation “Engel auf
Pfoten”, hat durch seine Vollblindheit und einer akuten
Mittelohrentzündung, welche große Schmerzen bereitet und ihm die
akustische Wahnnehmung auf dem linken Ohr nicht möglich macht, seit
einigen Tagen ein Problem der besonderen Art.
Nichts zu sehen und nichts zu hören! Man versuche sich mal
vorzustellen! In diesem Zustand versuchte Herr Roland Erich Komuzcky
heute Nachmittag, bei einer Vertretung seines praktischen Arztes,
welche sich zur Zeit auf Urlaub befindet, die Verordnung der
notwendigen Antibiotika, und zeitgleich das Organisieren seiner
sonstigen Medikamente welche er benötigt, zu erlangen.
Beim Arzt war das erste Argument, er werde ihn zum einem HNO
Spezialisten überweisen, da sich dieser diesen Umstand ansehen und
darüber befinden solle. In Folge wies Roland Erich K. darauf hin,
dass er voll blind sei, was ohnehin der E-Card zu entnehmen sei und
es für ihn ein Problem der besonderen Art darstellen würde, in diesem
Zustand und ohne Begleitung auf sein eigenes Risiko quer durch Wien
zu fahren. Erst nach zweimaligem lauter werdendem Urgieren, fragte
der Arzt ob er eine Penizillinallergie habe, und erst dann wurde die
akute Mittelohrentzündung seinerseits in Angriff genommen.
Parallel dazu, wurde die anwesende Ordinationsgehilfin von Herrn
Roland Erich K. gebeten, dass erforderliche Medikament, wofür der
Antrag per Fax an die Kasse gerichtet werden muss, mit dem Hinweis,
dass es einen Sonderakt für diese Medikamente gäbe und diese daher
genehmigt werden müssen, bei der Kasse anzufordern.
Dieses Medikament, welche die Durchblutungsförderung der Gehirnrinde
zur Aufgabe hat, ist zwingend erforderlich, da eine Person wie der
Obmann, auch aufgrund von Diabetes Mellitus Typ 1, doppelt begnadet
ist.
Aufgrund seiner mittlerweile 33 Jahre andauernden Diabetes und
seiner seit über 12 Jahren aufgrund von schwerster Hypoglychemien,
immer wieder auftretenden Zustände der Bewusstlosigkeit war bis vor
einigen Jahren, bis ihm dieses Medikament genehmigt wurde, im Schnitt
einmal pro Woche ein Notarztwagen von Nöten, der ihn mit einer
Glukoselösung intravenös wieder auf die Beine stellte.
Durch diese schweren, im Volksmund Unterzuckerung (Hypo) genannten,
ist es dem Obmann heute nicht mehr möglich, ohne diesem Medikament,
ein einigermaßen geordnetes Leben, hinsichtlich der
Leistungsfähigkeit seines Gehirnes zu ermöglichen.
Dieses Medikament wird von seinem praktischen Arzt alle 5 - 6
Wochen doppelt beantragt und doppelt von der Kasse genehmigt. Der
Obmann bat die Ordinationshilfe auch in diesem Fall das Medikament
doppelt zu beantragen, welche dieses aber ignorierte und nur einmal
beantragte und dafür eine 3/4 Stunde später auch die Genehmigung
erhielt.
Da es für den Blinden zur Zeit, auch durch die akustische
Beeinträchtigung, ein Problem der besonderen Art darstellt, mehrmals
zum Arzt zu gehen (aus Langeweile), hat er das Angebot der
Ordinationshilfe, nach 3 Tagen wieder zu kommen und noch einmal
dieses Zeremoniell durch zu spielen, abgelehnt.
Es wurde ein neuerlicher Versuch gestartet, es noch einmal mit der
Bitte um Genehmigung zur Kasse zu schicken, und nach einer halben
Stunden Wartezeit, kam eine Ablehnung. Der Obmann erbat sich
schriftlich den Namen des Arztes. Von Dr. Barbara Steyrleithner wurde
dieses zweite Ansuchen abgelehnt, was dem auch vom Bluthochdruck
gezeichneten Obmann besonders in Aufruhr brachte. Wieder einmal
nehmen wir diesen Vorfall zum Anlass, um gnadenlos auf zu decken, in
welche Richtung Mittel durch unseren aufgeblähten Verwaltungsapparat
verloren gehen. Dutzende Male gab es schon ähnlich geartete Umstände,
wodurch es dem Obmann Roland Erich Komuzcky durch sein Mitwirken bei
der Patienteninitiative “Ping”, in Kooperation und Zusammenarbeit mit
der Ombudsstelle der WGKK (Frau Jung) möglich war, eine Verbesserung
solcher ähnlich gearteten Umstände zu forcieren. Patienten im
jetzigen Zustand des Obmanns, haben jedoch gegen 16 Uhr nicht mehr
die Möglichkeit, durch telefonische Intervention in solchen Fällen
eine Lösung herbei zu führen.
Schade um dieses viele kostbare Geld, welches hier vergeudet wird,
wodurch man vielen anderen Menschen, die Erkrankung haben, sinnvoll
helfen könnte.
Zum Abschluss ein kleines Beispiel: diese Medikament, um das es in
diesem Fall geht, würde pro Packung 23 Euro kosten, ein
Notarzteinsatz verschlingt etwa 400 Euro pro Woche. Wenn man diesen
Betrag von 400 Euro mit vier multipliziert, ist es nicht
nachvollziehbar, warum Kosten von 1600 Euro, in Vergleich zu Kosten
von 46 Euro für die notwendigen Medikamente, von der zuständigen
Chefärztin, die diese Ablehnung geschrieben hat, vorgezogen werden.
Das menschliche Übel dabei, und die Umstände einer erlebten
Bewusstlosigkeit ist zuzüglich noch schlimmer.
http://www.ots.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20070402_OTS0202&ch=politik
Warum sollte es den Ösis besser gehen als uns - ich könnte mir ‘nen Ast ablachen über diesen Artikel. Andererseits, wie kommt ein Arzt dazu einen Patienten leiden zu lassen? Noch dazu wo er schon behindert ist! Der Ärztin sollte man die Lizenz entziehen und das Studium aberkennen! Wahrscheinlich eine von der frustrierten Sorte, die Patienten gerne quält!